ANGEBLICHE VÄTER @ FRANZISKA-LÖW-PARK, 1020 WIEN

Schirin Charlot, Daniel Ferstl, Diana Barbosa Gil, Luna Mae Heflin, Thilo Jenssen, Rade Petrasevic, Aline Sofie Rainer, Felix Schwentner, Ganica Stauz, Nino Stelzl, Philipp Zöhrer

kuratiert von Ganica Stauz 

Exhibition Views © Ganica Stauz

1,2,3 display
4,5;6
displayS

sandkasten
subjekt
nicht
ort

(kann ich angeben)
damit das ich hier bin noch
mit meiner bloßen existenz kollektivem konsens 

mit der absurdität des subjekts noch
mit der ohnmacht des objekts ausgeliefert 

uns unterworfen
kann ich angeben
mit meiner realität
mit der absurdität des alltags? 

Ein subtiler Kommentar in Form von Positionen, welche mit ihrer bloßen Existenz die Begebenheiten des Schauplatzes reflektieren.
Was passiert, wenn wir uns durch öffentliche Hand gebaute Geräte, Objekte, Skulpturen und Installationen zu eigen machen und sie als Display benutzen? 

„Angebliche Väter“ befragt die allgemeine Gültigkeit der Kategorien Ort und Nicht-Ort.
Dabei bezieht sich dies vor allem auf die geografische Lage des Parks und wie dieser von der angrenzenden Baustelle geprägt wird.
Gesucht wird ein spielerischer Zugang, ein angebliches Statement.
Kommt es zu einer Wechselwirkung zwischen den Begriffen Kunst und Alltag, Alltag und Kunst?
Durch ihre Kombination, erstrecken sich die vorhandenen Arbeiten in ihrer jeweiligen Form über weitere Felder von Begebenheiten, wie denen der Kindheit, Jugendlichkeit und bereits ausgewachsenen Banalitäten des Alltags. 

Angeblich setzen wir uns mit diesem Ort auseinander, nehmen den Ort ein, bespielen ihn und machen ihn zum Display.