Ein Spätsommer in Rom

Die Sonne scheint. der Frühling naht und wir denken an einen Spätsommer in Rom letztes Jahr. Wir sagen Guten Morgen mit einem Interview von André Simonow mit David Prytz über eine Ausstellung in der Galleria von Mario Iannelli in Rom.

André:
Hallo David Prytz, bist du aufgeregt?

David:
Neinein

André:
Wo sind wir David?

David:
In Rom, genau im Park der Villa Borghese.

André:
Und ist es schön?

David:
Es ist sehr schön.

André:
Es ist krass schön.

David:
Es ist total kitschig.

André:
Es ist wirklich schön. Die Sonne Scheint, die Pinien duften.

David:
Schöner Jazz.

André:
Stimmt, und es läuft Jazz. Es ist wirklich kitschig. Und der Bus fährt vorbei. Das gibt’s nur in Rom (beide lachen). Was machen wir denn jetzt?

David:
Jetzt hier in der Villa Borghese? Chillen wir ein bisschen ab. Ansonsten Spass haben, die Ausstellung fertig machen. Va bene, va bene.

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© André Simonow

 

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© André Simonow

 

André:
Also nochmals von Anfang an: Wir sind in Rom, du hast eine Ausstellung bei Mario Iannelli. Mario ist auch dabei, passt auf, dass wir keinen Unsinn machen und korrigiert uns, wenn wir seinen Namen falsch sprechen. Hi Mario. I’m fine.
Genau, du hast eine Ausstellung bei Mario gemacht. Die Eröffnung war gestern. Und wie war es?

David:
Wirklich cool, viel Spass, coole Leute, coole alte Künstler aus Rom getroffen, z.B. Baldo.

André:
Baldo? Ach, das war der ältere Herr mit dem Schal?

David:
Ja, total weisse Haare.

André:
Jaa, mega weisse Haare.

David:
Ja, ich treff‘ den morgen.

André:
Und der Aufbau war stressig?

David:
Ja, der Aufbau ist immer stressig. Nicht schlimm. Es gibt guten Stress und schlechten Stress. Das war ein guter Stress. So eine Stunde vor der Eröffnung hatte ich einen krassen Druck, aber das ist auch okay.

André:
Erzähl‘ mal, was du gezeigt hast. Es gibt Leute, die kennen deine Arbeiten noch nicht.

David:
Gezeigt. Was ist das?

André:
Wir müssen dazu sagen, dass David fleissig viel Deutsch gelernt hat und bis vor einem Jahr noch fast kein Deutsch sprach. Deshalb ist es für ihn extrem aufregend, ein Interview auf Deutsch zu führen. Gut für mich, weil mein Englisch ist unter aller Sau (beide lachen).
What we can see on the show you make?

David:
Ah, ich verstehe. Es sind kinetische installationen. Alles ist total selbstgemacht, total weich und auch stark, beides zusammen.

André:
Was versteht man unter „kinetischer Kunst“?

David:
Kinetische Kunst ist ohne Motoren sich bewegende Kunst. Der Begriff stammt vom griechischen Wort „Kinesis“. Es bedeutet Bewegung, auch Lebenskraft. Nicht zu verwechseln mit chinesischer Kunst (lachen wieder). Viele Leute denken dabei ja an Roboter oder an krasse, digitale Dinge. Das ist nicht so. Es ist einfacher, besteht aus Elektrizität. Strom ist die Kraft, welche alles macht. Es bewegt sich. Die Installation versucht eine eigene Welt zu kreieren, ein eigenes, kleines Universum.

André:
Die den Raum auch total einnimmt und mit ihm spielt.

David:
Ja, so um sechs war ich fertig mit dem Aufbau. Diesmal habe ich versucht, „dumb Alchemy“ (doofe Alchemie) wirken zu lassen. Es kommt alles zusammen. Alchemie kommt ja eigentlich von innen nach aussen. Die meine jedoch, das ist doof, kommt von aussen nach innen und drum schmeisse ich alles zusammen. Ich lasse das Material für sich wirken. Es gibt keinerlei Rahmen.

André:
Du nutzt es quasi und lässt es dann für sich stehen. Das gibt dann eine eigene Beziehung. Es geschieht ein Prozess damit.

David:
Ich könnte jetzt ganz viel darüber erzählen, wie das auf die Leute wirkt. Jedoch sind dabei meine eigenen Gedanken, Gefühle und Ideen am wichtigsten.

André:
Du lässt es auf dich wirken.

David:
Ja, es braucht dazu immer verschiedene Komponenten, damit alles läuft. Das sind dann die Connections. Das ist eigentlich das ganze Leben und spielt überall.

André:
Was hast du da?

David:
Das ist eine italienische Zigarette von Mario (lacht).

André:
(lacht ebenfalls). Ich mag Italien.

David:
Ja, stark.

André:
Ich muss sagen, dass die Ausstellung sehr schön war.

David:
Danke, danke.

André:
Ja, immer noch schön ist. Sie gefällt mir gut. Wir haben heute den 5. Oktober. (Im Hintergrund hört man die Sirene eines Polizei- oder Ambulanzfahrzeugs). Na, hier ist richtig was los… Wie gesagt, der 5. Oktober. Heute ist offizielle Eröffnung. Gestern war das Opening. Es gab viel guten, italienischen Weisswein und viele interessante Menschen. Mir ist aufgefallen, dass die Italiener viel mehr reden als wir. Das ist kein Klischée. Man steht da und wird sofort angequatscht. Die Gespräche sind total offen. Das fand ich super.

David:
(Möchte etwas dazu sagen, es fällt ihm aber schwer auf deutsch).

André:
Versuch’ es doch auf englisch.

David:
It’s a very strange time. Sehr merkwürdige Zeiten. Weil, da ist beides: Da ist einerseits Austellung, ein Ding, auf das ich superkonzentriert bin, denn es ist eine grosse Installation. Dann war da andererseits die Eröffnung. Ich habe mich geduscht und ging dann später ans Opening. Das war seltsam. Erstens sah ich alles zum ersten Mal ganz. Dann waren da so viele Leute anwesend. Es war alles ein bisschen viel. Ich musste ein wenig zuwarten.

André:
Ein bisschen sacken lassen…

David:
Ja, es war mir ein bisschen bange. Es war alles leicht unglaublich.

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© André Simonow

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© André Simonow

André:
War das Arbeiten hier in Rom anders als in Berlin zum Beispiel?

David:
Ja, klar. Die Italiener sind total anders und auch die Suche nach Material war um einiges aufwändiger. In Berlin weiss ich, wo ich alles finden kann. Es ist ein grosses Projekt und es machte Spass, alles zu finden.

André:
In Italien gibt es mehr Einzelhandel als grosse Baumärkte?!

David:
Ja, genau. Und die Italiener sind nicht so rationell. Sie sprechen immer von Emotionen. Alles ist Emozione. Daher ist es jeweils schwierig, zu erklären, was du eigentlich haben musst. Da kommt der italienische „spice“ sozusagen zum Tragen, wo sie ihre eigenen Gedanken dazu beisteuern. Du denkst, das passt da dahin und sie sagen: „Nee, überhaupt nicht“ (beide lachen). Zehn Tage Autofahren statt einer Woche, um Material einzukaufen. Aber alles total cool. Eine schöne Erfahrung.

André:
Es gab ein paar Probleme nichtwahr? Aber die gibt’s scheinbar immer, wenn man eine Ausstellung macht.

David:
Ja, die gibt es immer. Probleme undsoweiter. Ja, aber ich finde es cool, diese Ausstellung mit Mario. Und dann im Februar mit Felix Kissling, im April Joe Clark, er ist auch hier, im Juni mit Klaus Philippe Lehmann. Joe ist oft mit uns hier auf der Wiese im Park der Villa Borghese. In der Nähe das Leonardo da Vinci-Museum.

André:
Stimmt, das ist ja auch gleich um die Ecke. Ja, und dann Klaus Philippe Lehmann, der auch grad in Rom ist. Die waren gestern bei der Eröffnung alle da. Das war schön.

David:
Ja, das ist alles sehr cool. Mario ist ein schöner, sehr offener Typ. Seine Gallerie befindet sich im Künstlerquartier an der Via Flaminia, in der Nähe vom Museum „Maxi“, südlich vom Olympiastadion.

André:
Eine schöne, kleine Galerie.

David:
Ja, ein schöner Raum.

André:
Wie hast du Mario denn kennengelernt?

David:
In Berlin. Er hatte für ein Jahr einen Projektraum in Berlin. Dort habe ich ihn getroffen. Superschöne Räume.

André:

Ja, ich kenn’ die Räume. Freunde von mir haben ein Fotostudio oben im Dach, „Studio Chérie“, genau, das sind völlig wahnsinnige Franzosen.

David:
Das ist immer so.

André:
French guys. Franzosen in Berlin. Immer am Ausflippen.
Bist du ein bisschen müde?

David:
Müde ja, aber total „tranquil“ – ruhig. Mario sagt immer „tranquil“ (grinst).

André:
Wir waren auch gerade schön essen. Deine Mutter ist auch zu Besuch. War nett, sie kennengelernt zu haben.
Wie lange bleibst du hier?

David:
Noch bis Dienstagmorgen.

André:
Und dann kommst du wieder her, um die Installation abzubauen?

David:
Ja. Vielleicht machen wir dann noch eine kleine Finissage Ende Dezember mit Sound und so. Ich hatte vor zwei Wochen noch eine Ausstellung in Berlin. Das ist auch so eine italienische Association. Dort habe ich einige Musiker getroffen. Die machen so experimentelle Musik, so völlig abstrakt und improvisiert. Das ist eben auch cool mit Mario. Er ist ein wirklich offener Typ und hat immer Ideen für kleine Events.

André:
Ja, ich habe auch das Gefühl, dass er seine Finger hier überall im Spiel hat. Da waren auch viele Fashionleute und es kommt mir vor, er sei auch daran interessiert, dass alles in den Fokus der Öffentlichkeit gerät. Das gelingt ihm ganz gut.

David:
Ja, er hat auch einen Grundsatz: Er lässt die Künstler frei machen und er macht seinen Job. Er spricht mit allen, Künstlern, Sammlern, den verschiedensten Leuten. Das ist eigentlich schön, denn das gibt keinen Druck. Er nimmt einem die Arbeit ab, und ich kann mich auf meine eigene Arbeit konzentrieren.

André:
Zurück zu deiner Installation. Ich muss immer so an ein Hippiedorf denken, wo alle möglichen Dinge an den Bäumen hängen und sich bewegen. Nur, dass es eben rein mechanisch passiert und in der Galerie. Wie du schon sagst, eine eigene Welt, die entsteht, die du baust und dann wirken lässt. Dazu gab’s noch ein Bild, das du gemalt hast.

David:
Ja, das heisst „literal geometry“. Das sind so drei oder vier verschiedene Theoreme von Euklid, alter griechischer Mathematiker, der sich mit Geometrie beschäftigte. Der entwickelte verschiedene Grundsätze darüber, wie die Geometrie funktioniert. Ich bin kein Mathematiker, aber ich habe versucht, meine Formen zeichnerisch auszuprobieren, dazu geschrieben, wie sie funktionieren, aber natürlich nur zweidimensional. Das ist nicht wie in der Natur, wo es keine genauen Dreiecke gibt. Das habe ich auch mit bemaltem Blech versucht, aber das funktioniert nicht immer ganz fehlerlos. Interessant aber dem Ganzen „to give life“ zu geben. Ich bin kein Pollock. Ich habe plötzlich auch die ganze Farbflasche darüber geschüttet. Ich wollte schauen, was damit passiert. Man spricht ja immer über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Aber der Status von „Contemporary Art“ ist logischerweise immer im Wandel, ist immer in Bewegung. Da kommt der Fluxus, der Fluss der Dinge, mit ins Spiel, die schöpferische Idee. Fluxus auch als Bewegung in der Kunst verstanden. Ein Werk zu verfolgen, das nicht stehen bleibt. Vielmehr zu sehen, was damit real geschieht. Denn alles befindet sich in einem Prozess. Vom Anfang eines Werkes bis zu dessen Ende ist alles nur ein Augenblick. Dann beginnt sofort etwas Neues. Ja, sogar das Ende ist nur die Fortsetzung eines Schaffenprozesses. Für mich ist es sehr wichtig, die Welt, in der ich lebe, genau zu betrachten.

André:
Gut. War’s das?

David:
Ja, sehr kurz formuliert. Ich könnte jetzt noch einiges dazu sagen, aber das dauert dann zu lang.

André:
Wir wollten ja nur ein kurzes Interview machen (lacht). Ich würde jetzt am liebsten noch etwas über Rom erzählen. Das Problem dabei ist, wir haben noch nicht sehr viel von Rom gesehen. Wir haben uns die ganze Zeit in diesem Raum aufgehalten und sonst sind wir mit Mario Auto gefahren, was dann eher so ein kleiner, am Fenster vorbeirauschender, Film war.

David:
Ja, zu viele und zu schnelle Eindrücke. Als ich von Berlin kam und schon zehn Tage lang hier war, war ich noch immer total verwirrt. Ich kann daher gar nicht viel über Rom sagen. Ich muss alles erst mal sacken lassen.

André:
Ich würde sagen, wir lassen das Ganze jetzt mal so stehen. Es wird sowieso immer viel zu viel geredet und ich komme bestimmt noch in die Situation, noch mehr zu reden. Aber es ist total schön, hier mit dir zu sein. Es war eine Superentscheidung, fünf Tage frei zu nehmen, um aus der Schweiz nach Rom zu kommen und hier einen guten Freund zu sehen. Das hat sich wirklich gelohnt. Wir sollten das öfter machen, zu den Ausstellungen unserer Freunde zu fahren, auch wenn sie weiter weg sind.

David:
Ja wirklich. Ich finde das supercool, einige von Berlin sind gekommen. Einige konnten nicht, aber die sind alle hier bei uns in Gedanken und im Herzen.

André:
Ein wunderschöner Schluss, David.

David:
Danke André.

André:
Ciao.

David:
Ciao.

 

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“Dumb Alchemy”, 2014, zinc, aluminium, stone, hot glue, photo: Roberto Apa, courtesy David Prytz and Galleria Mario Iannelli

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“Dumb Alchemy”, 2014, paper, pigments, plastic foil, 40 x 40 cm. “Dumb Alchemy”, 2014, paper, pigments, plastic foil, 30 x 40 cm, Roberto Apa, courtesy David Prytz and Galleria Mario Iannelli

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“Dumb Alchemy”, 2014, detail, Roberto Apa, courtesy David Prytz and Galleria Mario Iannelli

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“Dumb Alchemy”, 2014, detail, Roberto Apa, courtesy David Prytz and Galleria Mario Iannelli

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“Dumb Alchemy”, 2014, detail, Roberto Apa, courtesy David Prytz and Galleria Mario Iannelli

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installation view “Tabula Rasa, again”, 2014, brass/copper rod, acrylic, pigments, copper, brass, steel, zinc, aluminium, led, stone, hot glue, aluminium foil, iridescent foil, sand, wood, mirror, fishing line, clay, space blanket, steel tube, electric cables, ac-dc transfomer, washers, staples, copper/brass wires, cotton thread, filament tape, insulation tape, golden/silver leaf, Roberto Apa, courtesy David Prytz and Galleria Mario Iannelli

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installation view “Tabula Rasa, again”, 2014, brass/copper rod, acrylic, pigments, copper, brass, steel, zinc, aluminium, led, stone, hot glue, aluminium foil, iridescent foil, sand, wood, mirror, fishing line, clay, space blanket, steel tube, electric cables, ac-dc transfomer, washers, staples, copper/brass wires, cotton thread, filament tape, insulation tape, golden/silver leaf, Roberto Apa, courtesy David Prytz and Galleria Mario Iannelli

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installation view “Tabula Rasa, again”, 2014, brass/copper rod, acrylic, pigments, copper, brass, steel, zinc, aluminium, led, stone, hot glue, aluminium foil, iridescent foil, sand, wood, mirror, fishing line, clay, space blanket, steel tube, electric cables, ac-dc transfomer, washers, staples, copper/brass wires, cotton thread, filament tape, insulation tape, golden/silver leaf, Roberto Apa, courtesy David Prytz and Galleria Mario Iannelli

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installation view “Tabula Rasa, again”, 2014, brass/copper rod, acrylic, pigments, copper, brass, steel, zinc, aluminium, led, stone, hot glue, aluminium foil, iridescent foil, sand, wood, mirror, fishing line, clay, space blanket, steel tube, electric cables, ac-dc transfomer, washers, staples, copper/brass wires, cotton thread, filament tape, insulation tape, golden/silver leaf, Roberto Apa, courtesy David Prytz and Galleria Mario Iannelli

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installation view “Tabula Rasa, again”, 2014, brass/copper rod, acrylic, pigments, copper, brass, steel, zinc, aluminium, led, stone, hot glue, aluminium foil, iridescent foil, sand, wood, mirror, fishing line, clay, space blanket, steel tube, electric cables, ac-dc transfomer, washers, staples, copper/brass wires, cotton thread, filament tape, insulation tape, golden/silver leaf, Roberto Apa, courtesy David Prytz and Galleria Mario Iannelli

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TabulaRasaAgain_07 “Two points moving in space”, 2014, brass (90 x 85 cm.), magnet, steel balls, copper rod, tape, springs, motor right side: “Many Suns”, 2014, copper, alumium tape, steel wire, dc motor, led, 100 x 100 x 320, Roberto Apa, courtesy David Prytz and Galleria Mario Iannelli

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installation view “Tabula Rasa, again”, 2014, brass/copper rod, acrylic, pigments, copper, brass, steel, zinc, aluminium, led, stone, hot glue, aluminium foil, iridescent foil, sand, wood, mirror, fishing line, clay, space blanket, steel tube, electric cables, ac-dc transfomer, washers, staples, copper/brass wires, cotton thread, filament tape, insulation tape, golden/silver leaf, Roberto Apa, courtesy David Prytz and Galleria Mario Iannelli

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installation view “Tabula Rasa, again”, 2014, brass/copper rod, acrylic, pigments, copper, brass, steel, zinc, aluminium, led, stone, hot glue, aluminium foil, iridescent foil, sand, wood, mirror, fishing line, clay, space blanket, steel tube, electric cables, ac-dc transfomer, washers, staples, copper/brass wires, cotton thread, filament tape, insulation tape, golden/silver leaf, Roberto Apa, courtesy David Prytz and Galleria Mario Iannelli

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