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Minopolis (Die Stadt der Kinder)

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»Ruinen leben länger, denn sie implizieren den Verzicht auf Intigrität. Das überhaupt ist Merkmal alles Lebendigen: Intigritätsverzicht, die Bereitschaft, wie die Kapazität, sich über sich hinaus auszudehnen, sich in sich zu verkrichen, die eigenen Grenzen verletzen, sie zu redefenieren.«
(Marcus Steinweg, Die kritische Stadt, 2017)

Am 28. Oktober von 13 – 18 Uhr bespielen zehn künstlerische Positionen
den Vorplatz der Minopolis. Beobachtungen einer sich transformierenden Umgebung eines ehemaligen Treffpunkts, der zum Transitraum wurde. Räumliche Aneignungen: Eine Fahne reicht und die Betonwand wird zur Burg, nur eine
Linie und die Fläche verwandelt sich in ein Spielfeld. Minopolis war konzipiert als ›Spielplatz‹ für Kinder zwischen 4 und 12 Jahren, um Arbeitswelten der Erwachsenen spielerisch erleben zu können; bei der Müllabfuhr (MA48), dem Bäcker (Ströck) oder der Raifeisenbank arbeiten, in Eurolinos bezahlt und Teil des kapitalistischen Systems werden. Der 2005 eröffnete ›Indoor-Themenpark‹, ging im Jahr 2013 auf Grund fehlender Sponsoren Konkurs. 2017 ist Minopolis Ort—Unort, Unterkunft und Versteck, ›Indoor-Drugstore‹.

Draußen spielen ist eh schöner!

Mit:
Moritz Englebert
Barbara Hainz
Jonas Justen
Simon Mielke
Felizitas Moroder
Aline Sofie Rainer
Maximilian Schneider
Moritz Simons
Johanna Charlotte Trede
Patrick Winkler

 

Aline Sofie Rainer
Anonym
Barbara Hainz
Barbara Hainz
Felizitas Moroder
Johanna Charlotte Trede
Johanna Charlotte Trede
Jonas Justen
Maximilian Schneider
Maximilian Schneider
Moritz Englebert
Moritz Englebert
Moritz Simons
Moritz Simons
Patrick Winkler
Simon Mielke

 

Minopolis
(Die Stadt der Kinder)
Eintägige Ausstellung
Eingeladen von Johanna Charlotte Trede und Moritz Simons