Submission
Juliana Lindenhofer

Boys Without Fruit Basket

WAF gallery's second window show presets Juliana Lindenhofer


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Juliana Lindenhofer, Boys Without Fruit Basket Die künstlerische Praxis von Juliana Lindenhofer (* 1987 in Graz, lebt und arbeitet in Wien) konzentriert Formen von respektvoller Aneignung, sensiblem Material-bewusstsein und einem architektonischen wie rhetorischen Raumgreifen und findet Ausdruck in Skulpturen und DJ-Sets. Die reziproke Beziehung beider ist frei von Zwang und perfektionistischer Restriktion: Beeinflusst u.a. von Techno und der Ballroom-Kultur, nutzt die Künstlerin den Club als Instrument für das Ausprobieren. Auch in ihren Skulpturen findet sich dieser Zugang von Unabhängigkeit und Vulnerabilität. Ihre bevorzugten Materialien Wachs und Metall tragen bewusst hinterlassene Spuren ihrer Hand und werden gegossen, geschmolzen, gehämmert und geschliffen um Ästhetiken des Weichen, Formbaren und Diaphanen zu erzeugen. Es entstehen Samples, die am Ort ihres Verweilens – sei es der Ausstellungsraum, der Club, oder in diesem Fall das Fenster – Raum und Aufmerksamkeit fordern, ohne machtvollen Gesten zu verfallen. Die abstrahierten Körperteile ihrer jüngsten Arbeiten „Boys Without Fruit Basket“ wirken wie Studien für eine überlebensgroße Effigie von Caravaggios „Jüngling mit dem Früchtekorb“ (ca. 1593), auf den der Titel referenziert. Aus pigmentiertem Paraffinwachs modelliert wurden sie – durch Enthauptung entmachtet – des verführerischen Blickes ihres Vorbildes beraubt und zugleich um Volumen und Geschlechtlichkeit reduziert. Flach wie Reliefs, androgyn in ihrer Gestalt und mit nur vereinzelten Frucht- und Blattsymbolen geschmückt, sind es jedoch weder explizit männlichen Skulpturen, noch haftet ihnen dieselbe Süße an wie Caravaggios Gemälde. Ihr Inkarnat changiert zwischen Ocker und Gelb, die Flora wirkt fahl und die gesamte an Körperflüssigkeiten erinnernde Tonalität erweckt ein latentes Gefühl von Ekel und Schauder. Die Betonung von Nacken und Schultern in den fragmentierten Skulpturen steht in Verbindung mit den Befestigungen der Arbeiten im Schaufenster: rote Boxbandagen, aus dem privaten Gebrauch der Künstlerin, dienen als Träger. Symbolisieren diese für gewöhnlich Stärke und Aggression, so halten sie hier unterstützend und beschützend an fragilen psychologischen wie physischen Konstruktionen fest, die Verletzung und Deformation einschließen, aber keinesfalls abwerten. „Boys Without Fruit Basket“ sind ein Sinnbild für das Verlangen nach hybrider Geschlechtlichkeit, der Auflösung von Machträumen und Formfreiheit. Durch sie gelingt es Juliana Lindenhofer uns für ihre Anliegen in einer Art zu sensibilisieren, die Stärken und Schwächen, Härte und Nachgiebigkeit sowie Einheit und Fragment gleichberechtigt koexistieren lässt.