Submission
Ève Chabanon

„Chapter 3“


<br />
<b>Warning</b>:  Illegal string offset 'alt' in <b>/homepages/8/d512831531/htdocs/KubaParis/wp-content/themes/kubaparis-theme/single.php</b> on line <b>130</b><br />
h
Ève Chabanon „Le surplus“ 29.1 - 25.4.2020 Bétonsalon - Centre d’art et de recherche, Paris Fotos: Aurélien Mole
<br />
<b>Warning</b>:  Illegal string offset 'alt' in <b>/homepages/8/d512831531/htdocs/KubaParis/wp-content/themes/kubaparis-theme/single.php</b> on line <b>130</b><br />
h
Ève Chabanon „Le surplus“ 29.1 - 25.4.2020 Bétonsalon - Centre d’art et de recherche, Paris Fotos: Aurélien Mole
<br />
<b>Warning</b>:  Illegal string offset 'alt' in <b>/homepages/8/d512831531/htdocs/KubaParis/wp-content/themes/kubaparis-theme/single.php</b> on line <b>130</b><br />
h
Ève Chabanon „Le surplus“ 29.1 - 25.4.2020 Bétonsalon - Centre d’art et de recherche, Paris Fotos: Aurélien Mole

Die Ausstellung „Chapter 3“ der französischen Künstlerin Ève Chabanon (*1989, lebt und arbeitet in Brüssel) gibt einen Einblick in ihr diskursiv-performatives Langzeitprojekt, das um die ökonomische Kategorie des Surplus, des Mehrwerts kreist, und das sie 2016 mit dem Titel „The Surplus of the non-producer“ begann. Chabanon greift hier mit ihrem Begriff der non-producer diejenige (unproduktive) Arbeit auf, die, nach marxistischem Verständnis, keinen Mehrwert schafft. Sie fasst hierunter im Speziellen KünstlerInnen, (Kunst-)HandwerkerInnen und andere Kulturschaffende, die sich aufgrund von Migration im Exil befinden und Schwierigkeiten haben, ihrer Profession nachzugehen. 2016 begann Chabanon ihre Arbeit mit einigen „non-producers“ aus der Region rund um Paris, mit denen sie eine Art „Denk-Kooperative“ gründete. Hier ging es um einen transkulturellen Austausch von Wissen und Fähigkeiten und um das Entwickeln einer Gemeinschaft. Aus diesem kollaborativen Prozess entwickelt Ève Chabanon eine raumgreifende Installation sowie Fragmente einer Videoarbeit. Die Ausstellung markiert somit einen Zwischenschritt, ein Durchatmen und eine Standortanalyse des so langwierigen und intensiven Projekts. Das Thema des Werts der eigenen (meist vermehrt immateriellen) Arbeit in der eigenen und/oder fremden Kulturlandschaft bleibt der rote Faden des Projekts.

Die Ausstellung „Le Surplus“ im Bétonsalon – Centre d’art et de recherche in Paris lief vom 29. Januar bis (geplant) 25. April 2020, (wegen Covid 19 vorzeitig geschlossen).

Die Ausstellung im Westfälischen Kunstverein ist die erste institutionelle Einzelausstellung der Künstlerin in Deutschland.